Kurz erklärt:
- Viele Paare bleiben wegen der Kinder, Finanzen oder Einsamkeit zusammen.
- Abhängigkeiten und Schuldgefühle spielen eine große Rolle in toxischen Beziehungen.
- Veränderungen im Freundeskreis und finanzielle Unsicherheiten hindern oft am Schlussstrich.
Beziehung am Ende? Diese Gründe halten Paare oft zusammen
In einer kaputten Beziehung zu bleiben, ist für viele Menschen ein alltäglicher Kampf. Auch wenn der Zauber der Liebe längst verblasst ist, halten viele Paare trotzdem an der Beziehung fest. Ein häufiger Grund sind die gemeinsamen Kinder. Oft glauben Eltern, dass es besser für ihre Kinder ist, wenn sie in einer intakten Familie aufwachsen – auch wenn die Partnerschaft unglücklich ist. Das führt oft zu einem Stillstand, in dem das Paar nur noch „funktioniert“, aber keine echte Beziehung mehr pflegt.
Neben den Kindern spielen finanzielle Gründe eine große Rolle. Eine Scheidung oder Trennung bringt oft finanzielle Unsicherheiten mit sich. Wer zahlt den Unterhalt? Was passiert mit dem gemeinsamen Haus? Diese Fragen belasten viele Paare, sodass sie trotz unglücklicher Beziehung zusammenbleiben. Freizeit als Paar findet kaum noch statt, und oft gibt es keine sexuelle Anziehung mehr.
Schuldgefühle und Einsamkeit als Gründe für das Verharren
Viele Paare bleiben auch aus Angst vor dem Alleinsein in einer Beziehung, die sie unglücklich macht. Besonders ältere Menschen haben oft Furcht davor, ihre Routine und Stabilität zu verlieren. Sie fürchten sich vor einem leeren Haus und einem Leben ohne den Partner.
Schuldgefühle sind ein weiterer Grund, warum viele in kaputten Beziehungen verharren. Gemeinsame Jahre, durchlebte Krisen und ein Gefühl der Verantwortung lassen den Gedanken an Trennung schwer erscheinen. Beide Partner leiden jedoch oft mehr, wenn sie nur aus Verpflichtung zusammenbleiben, anstatt sich für einen Neuanfang zu entscheiden.



























