Kurz erklärt:
- Hunde rutschen, um volle Analdrüsen zu entleeren.
- Verstopfte Analdrüsen können zu Abszessen führen.
- Warme Kompressen und ballaststoffreiche Ernährung können helfen.
Warum rutscht dein Hund mit dem Hintern über den Boden?
Wir alle kennen es: Dein Hund setzt sich auf den Po und rutscht quer durchs Wohnzimmer. Auch wenn das für uns Menschen oft lustig aussieht, steckt in den meisten Fällen ein gesundheitliches Problem dahinter. Dein Hund versucht höchstwahrscheinlich, seine vollen oder verstopften Analdrüsen zu entleeren. Aber keine Sorge, mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit kannst du deinem Vierbeiner schnell helfen.
Was sind Analdrüsen und warum verursachen sie Probleme?
Analdrüsen sind zwei kleine Säckchen, die sich im Inneren des Anus deines Hundes befinden. Sie produzieren eine übelriechende Flüssigkeit, die früher dazu diente, das Territorium zu markieren. Normalerweise entleeren sich die Drüsen beim Kotabsatz, aber manchmal funktioniert das nicht richtig – insbesondere bei weichem Stuhlgang oder genetischer Veranlagung. Wenn sich die Drüsen nicht entleeren, können sie sich füllen und unangenehm werden, was deinen Hund dazu bringt, mit dem Po über den Boden zu rutschen.
Kannst du die Analdrüsen selbst entleeren?
Ja, es ist möglich, die Analdrüsen deines Hundes selbst zu entleeren, aber ich empfehle das nur, wenn du dich wirklich sicher dabei fühlst. Falsch durchgeführt, kannst du deinem Hund nämlich schaden. Wenn du unsicher bist, solltest du auf jeden Fall den Tierarzt aufsuchen. Er kann dir zeigen, wie es richtig geht, oder die Aufgabe übernehmen.
Wenn dein Hund nach der Entleerung immer noch rutscht, könnte ein anderes Problem vorliegen, zum Beispiel eine Allergie oder ein Parasitenbefall. Auch in diesen Fällen solltest du deinen Tierarzt konsultieren.
Hausmittel, die helfen können
Es gibt einige Hausmittel, die das Problem lindern können. Warme Kompressen mit Wasser oder Epsom Salz auf den betroffenen Bereich auflegen, kann deinem Hund Erleichterung verschaffen. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann auch helfen, das Problem langfristig zu verhindern, da sie den Stuhl fester macht und die natürliche Entleerung der Analdrüsen unterstützt. Probiere es mal mit Kürbis oder Süßkartoffeln – das sind wahre Ballaststoffbomben für Hunde!



























