Kurz erklärt:
- Erektionsstörungen: Sie sind bei Männern über 60 häufig.
- Früherkennung: Erektionsprobleme können durch ernsthafte Erkrankungen verursacht sein.
- Therapie: Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.
Erektionsstörungen nicht ignorieren: Was Männer wissen sollten
Erektionsprobleme sind ein Thema, über das viele Männer nicht gerne sprechen. Doch sie sollten ernst genommen werden. Potenzprobleme treten zwar häufiger im Alter auf, können aber auch auf gesundheitliche Probleme hinweisen, die dringend behandelt werden müssen.
Erektionsstörungen treten oft als Frühwarnzeichen für Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme auf. Besonders Kalkablagerungen in den Blutgefäßen können die Durchblutung stören und zu Erektionsproblemen führen. Auch hormonelle Störungen, wie ein Mangel an Testosteron, oder psychische Probleme wie Depressionen, können die Ursache sein.
Warum Potenzprobleme untersuchen lassen?
Ein Gespräch mit dem Arzt kann Leben retten
Wenn Männer bemerken, dass ihre Erektionen schwächer werden oder ausbleiben, sollten sie einen Arzt aufsuchen. Eine Untersuchung kann helfen, ernsthafte Krankheiten früh zu erkennen und zu behandeln. Das gilt besonders, wenn der Mann bereits an Diabetes oder Bluthochdruck leidet.
Manche Medikamente, wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva, können ebenfalls die Potenz beeinflussen. Es ist jedoch wichtig, die Medikamente nicht einfach abzusetzen, sondern mit dem Arzt nach Alternativen zu suchen, die weniger Auswirkungen auf die Sexualität haben.
Erektionsstörungen gemeinsam besprechen
Offene Kommunikation in der Partnerschaft
Auch der Partner spielt eine wichtige Rolle. Männer sollten sich nicht scheuen, offen über ihre Probleme zu sprechen. Frauen können helfen, indem sie ihren Partner liebevoll darauf ansprechen und ihn ermutigen, zum Arzt zu gehen. Eine erfolgreiche Behandlung ist oft möglich, besonders wenn beide Partner gemeinsam an der Lösung arbeiten.
Für viele Männer kann eine Therapie eine große Erleichterung bringen. Neben Medikamenten gibt es auch andere Behandlungsoptionen wie eine Sexualtherapie oder eine Vakuumerektionshilfe. In schweren Fällen kann sogar ein Schwellkörperimplantat eingesetzt werden. Die Chancen auf Erfolg sind in der Regel sehr gut.


























