Kurz erklärt:
- Warum sind Katzen territorial? Sie schützen ihr Revier vor Eindringlingen.
- Wann wird es problematisch? Wenn Aggressivität andere Tiere oder Menschen betrifft.
- Was hilft? Ursachen klären und gezielte Maßnahmen ergreifen.
Es ist normal, dass Katzen ihr Revier schützen. Aber wenn das Verhalten zu aggressiv wird, ist es Zeit, Maßnahmen zu ergreifen. Hier erfährst du, was hinter dem territorialen Verhalten steckt und was du tun kannst.
Warum verteidigen Katzen ihr Revier?
Katzen sind von Natur aus territorial. Das bedeutet, dass sie einen bestimmten Bereich als ihr Revier betrachten und diesen gegen andere Katzen oder sogar Menschen verteidigen. Manche Katzen sind zufrieden, wenn sie einfach nur ihren Schlafplatz für sich haben. Andere markieren ihr Revier aktiv mit Urin oder Kratzspuren, um klarzumachen, dass das «ihres» ist. Das ist Teil der Katzennatur und hängt oft mit Hormonen oder Erlebnissen aus der Jugend zusammen.
Wann wird das territoriale Verhalten zum Problem?
Es ist normal, dass eine Katze ihr Revier schützt. Aber wenn das Verhalten zu aggressiv wird oder andere Haustiere oder sogar Menschen angegriffen werden, ist Handlungsbedarf gefragt. Vielleicht markiert die Katze nicht nur mit Urin, sondern wird auch kratzbürstig, wenn sich jemand ihrem «Territorium» nähert.
Manchmal kann auch eine Krankheit dahinterstecken, die die Katze unsicher macht. Wenn das territoriale Verhalten plötzlich auftritt, könnte ein Besuch beim Tierarzt helfen, um medizinische Ursachen auszuschließen.
Was kannst du gegen übermäßiges Verteidigen tun?
Wenn deine Katze ihr Revier zu stark verteidigt, hilft es, ihr mehr Struktur zu geben. Schaffe klare Rückzugsorte, die nur ihr gehören. So kann sie sich sicher fühlen. Achte darauf, dass sie genug Futter, Wasser und Ruheplätze hat. Ist das Verhalten hormonell bedingt, könnte eine Hormontherapie helfen. In schwierigen Fällen kann auch ein Verhaltenstherapeut für Tiere hinzugezogen werden, um gezielt mit der Katze zu arbeiten.



























