Kurz erklärt:
- Ursachen: Wechseljahre führen oft zu Trockenheit und Unlust.
- Lösungen: Gleitcreme, Zeit fürs Vorspiel, entspannte Atmosphäre.
- Wichtig: Selbstbefriedigung kann helfen, das Gewebe elastisch zu halten.
Ein erfülltes Liebesleben trotz Menopause
Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Veränderungen, die das Liebesleben beeinflussen. Die Menopause beginnt in der Regel um das 51. Lebensjahr herum, wenn der Körper weniger Östrogen produziert. Dieses Hormon ist jedoch wichtig für das sexuelle Verlangen und die Elastizität des Intimbereichs.
Warum die Lust abnimmt
Während der Wechseljahre treten häufig unangenehme Symptome auf, die das Sexleben erschweren. Dazu gehören Trockenheit, Schmerzen und ein geringeres Lustempfinden. Durch die schlechtere Durchblutung wird der äußere Intimbereich weniger elastisch, was zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr führen kann. Auch die Produktion von Scheidensekret nimmt ab, was die Trockenheit verstärkt und das Risiko für Infektionen erhöht.
Ein weiterer Grund für weniger Lust ist der sinkende Testosteronspiegel, der ebenfalls in den Wechseljahren abfällt. Dieses Hormon spielt eine wichtige Rolle für das sexuelle Verlangen und die allgemeine Libido.
Lösungen für ein erfülltes Liebesleben
Die Wechseljahre müssen jedoch nicht das Ende eines aktiven und erfüllten Sexlebens bedeuten. Viele Frauen berichten, dass sie bis ins hohe Alter weiterhin Spaß an der Intimität haben. Mit ein paar Tipps lässt sich die Leidenschaft erhalten:
- Zeit fürs Vorspiel nehmen
Frauen in den Wechseljahren haben oft mehr Freude, wenn sie sich Zeit lassen. Ein längeres Vorspiel kann helfen, den Körper auf das Liebesspiel vorzubereiten und Trockenheit entgegenzuwirken. - Gleitcremes verwenden
Die Verwendung von Gleitcreme oder Vaseline kann das Eindringen erleichtern und Schmerzen verhindern. Viele Frauen berichten, dass die sanfte Massage mit einer Feuchtigkeitscreme durch den Partner besonders angenehm ist. - Entspannt bleiben
Frauen nach den Wechseljahren empfinden oft weniger Druck, beim Sex zu „performen“. Kuscheln und Zärtlichkeiten reichen oft aus, um Nähe zu erleben. Wenn es dann zu mehr kommt, ist es eine schöne Ergänzung, aber kein Muss.
Selbstbefriedigung als Training
Um den Intimbereich elastisch und gesund zu halten, ist Selbstbefriedigung ein effektiver Weg. Regelmäßige Masturbation fördert die Durchblutung und hilft, die Vaginalflüssigkeit zu erhöhen. Sie trägt auch dazu bei, das Scheidengewebe flexibel zu halten und den Hormonspiegel zu unterstützen.
Mit diesen Tipps und einem entspannten Ansatz können Frauen auch nach der Menopause ein erfülltes Liebesleben genießen.



























